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Beratungsansatz

Richtlinien der Beratung

 

Düsseldorf / Casablanca 12.02.2019

 

  1. Wir bieten psycho-soziale Ersthilfe nach dem internationalen „Menthal First Aid Help“ Konzept an.

 

  1. Mental First Aid Help ist dafür da, Lücken in der psycho-sozialen Versorgung zu schließen, wenn die Familie nicht helfen kann und die Wartezeiten für die psychologische Betreuung zu lange sind.

 

  • Unser Beratungsansatz geht von einem positiven Menschenbild Jeder Mensch kommt als schöpferisches Wesen auf die Welt. Jeder Mensch hat den starken Willen, sich selbst zu entfalten. Dieser natürliche Prozess, im inneren Einklang mit seinem Selbst zu leben, kann durch negative externe oder interne Einflüsse verbaut werden. Unser Beratungsansatz soll dabei helfen, diese Mauern wieder einzureißen, um den eigenen Blick wieder zu erlangen und seine eigenen konstruktiven Perspektiven zu kreieren. Dem entsprechend ist der zentrale Aspekt unserer Beratung das gemeinsame Erkunden der Sichtweisen und Lebenswelten. Die Kommunikation soll authentisch und aufrichtig sein. Gefühle und Gedanken spielen dabei eine zentrale Rolle. Es kristallisieren sich die wichtigen Fakten eines Sachverhaltes auf emotionaler und kognitiver Ebene nach und nach heraus, dadurch verringert sich die Komplexität. Unsere Ziele werden individuell vereinbart.Mehr innerer Halt, mehr Stabilität und eine höhere Lebenszufriedenheit sind die wichtigsten Meta-Ziele.Wir können nicht den Anspruch haben, alle Probleme zu lösen. Wir möchten dabei helfen, Probleme zu verringern, neu zu bewerten und bei Bedarf weiterführende medizinische und therapeutische Hilfe zu suchen und diesen Prozess zu begleiten.

 

  1. Die Haltung unserer Berater ist geprägt von Kongruenz (Echtheit und Unverfälschtheit), Empathie(einfühlsam, unvoreingenommen, klientenzentriert) und positiver Zuwendung(Wertschätzung).

 

  1. Wir bieten unsere Beratung als persönliche „face to face“ Beratungund als Online-Beratung Unsere zertifizierten Online-Berater orientieren sich an den Richtlinien der deutschsprachigen Gesellschaft für Online-Beratung. Das nachfolgende Beratungsverständnis und die nachfolgenden fachlichen und technischen Standards sind Bestandteil unseres Beratungskonzeptes.

 

 

 

Das Beratungsverständnis der deutschsprachigen Gesellschaft für Online-Beratung (Zusammenfassung)

 

 

  1. Es kann online auf der Basis aller Schulmethoden beraten werden. Deshalb besitzen die von den zuständigen Fachverbänden veröffentlichen Wert- und Zielorientierungen auch für die Online-Beratung Gültigkeit.

 

  1. Es entspricht einem professionellen Selbstverständnis, Online-Beratung nur dann anzubieten, wenn die dazu notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen durch einschlägige Fort- und Weiterbildungen erworben wurden.

 

  1. Die Entscheidung, in welchem Medium (schriftlich oder mündlich) sie beraten werden wollen, liegt in der Hoheit der Ratsuchenden.

 

 

 

 

  1. Onlineberatung ist ein alternatives, eigenständiges, der face to face Beratung (f2f) gleichwertiges Beratungssetting, sofern die medialen Bedingungen dieser Beratungsform beachtet und Beratungsprozesse entlang dieser Bedingungen ausgerichtet werden - jeweils unter Einhaltung fachlicher und technisch-organisatorischer Maßnahmen.

 

  1. Beratende Kommunikation kann offline wie online als bevormundend oder auf andere Art als unangenehm erlebt werden. Daher setzt Online-Beratung die Bereitschaft zur kontinuierlichen Selbstreflexion

 

  1. Online Berater arbeiten fehleroffen, d.h. sie sind in der Lage, sich mit den Ratsuchenden auf eine Metakommunikationüber die Art und Weise der angebotenen Hilfestellung und der sprachlichen Darstellung dieser einzulassen.

 

 

 

Die fachlichen und technischen Standards der deutschsprachigen Gesellschaft für Online-Beratung (Zusammenfassung)

 

  1. Wenden sich Ratsuchende an eine Beratungseinrichtung, müssen sie sich darauf verlassen können, dass die Fachkraft das ihr anvertraute Privatgeheimnisunter allen Umständen wahrt.

 

  1. Kommen digitale Kommunikationstechniken zum Einsatz, sind zur Einschätzung der (Neben-)Folgen grundlegende technische Kenntnisse vorausgesetzt, um beurteilen zu können, ob die eingesetzte Technik und die darauf aufbauende Organisation der Beratung die vertrauliche Beratungsicher stellt.

 

  1. Eine vertrauliche Kommunikation setzt den Einsatz spezieller (Branchen-) Software voraus.

 

  1. Die Nutzung von Kommunikationswegen außerhalb abgesicherter webbasierter Systeme (z.B. e-Mail) ist rechtlich unzulässig und berufsethisch nicht vertretbar.

 

  1. Die Nutzung von Diensteanbieter ist tabu, die in ihren AGBs die Sammlung von Metadaten (Profildaten) als Grundlage der Nutzung des Dienstes voraussetzen (z.B. häufig zu finden bei soziale Netzwerken, Kommunikation über Instant Messenger, Videotelefonie, etc.)

 

  1. Es gilt, dass außerhalb verschlüsselter und geschützter Kommunikationswege (Branchensoftware) nur solche Telemedien-Dienste genutzt werden dürfen, die unter das Fernmeldegeheimnis fallen.

 

  1. Die Datenverarbeitung unter Einbezug Dritter bleibt straffrei, wenn der Provider im Geltungsbereich des europäischen Datenschutzrechtes tätig ist und die Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Provider vertraglich geregelt ist. Dabei kommt es darauf an, dass der Auftraggeber dem Beauftragten detailliert vorschreibt, welche Auflagen zu beachten sind und wie diese in technisch-organisatorische Maßnahmen umzusetzen sind. Die Ratsuchenden werden gemäss dem Transparenzgebot der DS-GVO aufgeklärt, in welcher Weise die persönlichen Daten verarbeitet und gespeichert werden und wann einen Löschung der Daten erfolgt.

 

  1. Soweit online angebotene Leistungen in Rechnung gestellt werden, trägt der Berater durch geeignete organisatorische Maßnahmen Sorge, dass die Verbindung zwischen Beratungsverlauf (Beratungsakte) und Rechnungswesen durch Dritte nicht nachvollzogen werden kann.
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